Press Freedom / Pressefreiheit international


 

Pressefreiheit ist das Recht von Rundfunk und Presse, frei bzw. unzensiert zu arbeiten und zu berichten.

Die bedeutendsten Organisationen zur Wahrung der Pressefreiheit sind:

Reporter ohne Grenzen (ROG)

Eine international tätige Organisation, die für Pressefreiheit und gegen Zensur kämpft. Dabei beruft sie sich auf den Artikel 19 der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte. Gegründet wurde die Organisation 1985. ROG verfügt über ein internationales Sekretariat in Paris und ausländische Zweigstellen. Finanziert wird die Organisation durch Spenden und von der Stiftung National Endowment for Democracy (NED), die dem US-Außenministerium untersteht. Am Tag der Menschenrechte zeichnet ROG jedes Jahr kritische Reporter mit einem Menschenrechtspreis aus. 2002 ging er an Grigori Pasko. Das Motto der Organisation lautet „Keine Freiheit ohne Pressefreiheit“. Im Juli 1997 erhielt die Organisation den „Preis für Journalismus und Demokratie“ der OSZE.

Presseartikel:

Der Standard (Wien): ROG kritisiert Zensur im Iran

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die zunehmende Internet-Zensur im Iran kritisiert. Bis zu zehn Millionen Seiten könnten ausgefiltert werden, teilte die Organisation in einer Aussendung in Wien unter Berufung auf die mit der Zensur beauftragte iranische Gesellschaft mit. Mehr als 90 Prozent der Seiten würden wegen ihres angeblich unmoralischen Charakters gesperrt, hieß es weiter. Zwar sei die Zahl schwer zu überprüfen, sicher sei jedoch eine Zunahme blockierter iranischer Webseiten seit Beginn des Sommers. Dabei stünden Homepages zur Situation von Frauen besonders im Visier. Laut ROG wüsste dagegen die iranische Führung das Internet sehr gut zu nutzen, um ihre politischen Meinung zu verbreiten. (APA)

Financial Times: China legt Auslandsmedien an die Kette

... Die Arbeit der internationalen Presse wird dadurch erheblich eingeschränkt, da in chinesischen Gesetzen und Bestimmungen nicht näher erläutert wird, wann die die "nationale Sicherheit, die Reputation und Interessen" des Landes gefährdet werden. Damit kann Peking im Prinzip willkürlich vorgehen. Zur Zeit zieht die Regierung in Sachen Meinungsfreiheit die Daumenschrauben erheblich an, in keinem Land der Welt sind so viele Journalisten inhaftiert wie in China, gibt die Organisation "Reporter ohne Grenzen" an.

 

Internationale Medienhilfe (IMH)

Die Internationale Medienhilfe (IMH) ist eine weltweit ehrenamtlich tätige Nicht-Regierungsorganisation (NRO) aus dem Medien- und Kulturbereich, in der sich interkulturelle Medien, Migrantenmedien und jüdische Medien zusammengeschlossen haben. Mittlerweile existieren Mitglieder und Vertretungen in über 30 Staaten. Besonders bekannt wurde die IMH durch ihren Einsatz für Völkerverständigung und gegen Zensur wie auch Extremismus. Zu ihren Projekten zählen Maßnahmen im Bereich Pressefreiheit, Auszeichnungen für freie/alternative Medienprojekte, das internationale Praktikanten-Vermittlungsprogramm und das Stipendienprogramm in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, Hilfsmaßnahmen im Bereich Medienvermarktung sowie die internationalen Medienkongresse mit hochrangigen Teilnehmern.

www.medienhilfe.org

Presseartikel:

University of Auckland: 36 JOURNALISTS MURDERED IN 1998

Statistics compiled by Internationale Medienhilfe (International Media Help) cites 36 journalists as having been killed in 1998 for their beliefs or in the line of duty. Columbia and Russia retained their notoriety at top of the murders list. In the Asia-Pacific region, the Philippines and Thailand were cited.

"BILD"-Zeitung, 22. Januar 1997:

34 Journalisten wurden im vergangenen Jahr weltweit wegen kritischer und unerwünschter Berichterstattung ermordet, berichtet die Internationale Medienhilfe.

"Radio Journal": Erfolgreicher Protest - Radio Prag bleibt

Nach einer Protest-Aktion der Internationalen Medienhilfe (IMH) hat das tschechische Außenministerium beschlossen, keine der insgesamt fünf Redaktionen des Auslandsdienstes von Radio Prag zu schließen. Wegen Geldmangel wollte die tschechische Regierung, die den Auslandsdienst finanziert, den deutschen, französischen und spanischen Sprachdienst zum Jahresende einstellen. Daraufhin startete das deutsche Koordinationsbüro der IMH, das als westeuropäische Vertretung von Radio Prag fungiert, eine Protest-Aktion, an der sich viele andere Organisationen und Privatpersonen beteiligten. Der Erhalt aller Sprachdienste ist wichtig, weil sie für viele Menschen in aller Welt, die sich über das Leben in der Tschechischen Republik informieren möchten, die einzigen Informationsquellen darstellen.

"Medien Bulletin", 17. Januar 1997: B92 - Rundfunkstation des Jahres

Der Belgrader Radiosender B 92 bekam von der Internationalen Medienhilfe (IMH), stellvertretend für alle Hörfunkstationen, die sich um eine möglichst objektive Berichterstattung aus den Staaten Ex-Jugoslawiens bemühen, den Titel "Rundfunksender des Jahres" verliehen, die als bedeutendste internationale Auszeichnung für Hörfunksender gilt. Die kleine Station ging im Mai 1989 zum ersten Mal mit finanzieller Unterstützung des Staates auf Sendung, heute erfolgt die Finanzierung unter anderem durch die Gewinne eines Verlages und einer eigenen Plattenfirma. Nach der Schließung durch die serbische Regierung wird Radio B 92 seine Sendungen jetzt über das Internet absetzen.

"taz-tageszeitung"(Berlin): "Radio Multikulti" ausgezeichnet

SFB-Radio MultiKulti ist von der Internationalen Medienhilfe (IMH) als "Rundfunksender des Jahres" ausgezeichnet worden. Das "europäisch einmalige Hörfunkangebot" stellt für die ausländischen Bewohner Berlins eine wichtige Orientierung dar ...

"El Universal" (Mexiko), January 1999: Asesinaron a 36 reporteros en el mundo en 1998

Durante 1998 fueron asesinados 36 periodistas en todo el mundo, informó un estudio publicado hoy por el grupo de trabajo sobre medios de comunicación Internationale Medienhilfe. El informe subraya que Colombia y Rusia fueron los países donde más víctimas fatales se produjeron. Además, señala que en muchos de los casos los ejecutores e instigadores de estos crímenes no han sido determinados y que las investigaciones policiales se realizan en forma "superficial". Otros países considerados como peligrosos para ejercer el periodismo son México, Brasil, Georgia, Tajakistán, Afganistán, Irán, Bangladesh, Filipinas y Tailandia, lugares en donde se registraron tres reporteros asesinados. Sin embargo, el número de muertos descendió en relación con los 40 informadores que perecieron durante 1997, según los datos de Internationale Medienhilfe.

 

Weltverband der Zeitungen (WDZ)

Der 1948 gegründete WDZ versteht sich als weltweiter Verband von nationalen Zeitungsverbänden und von Chefredakteuren. Die Ziele des WDZ sind nach eigenen Angaben: die Verteidigung der Pressefreiheit und der ökonomischen Unabhängigkeit von Zeitungen, die Weiterentwicklung der Zeitungsbranche durch die Förderung von Kommunikation zwischen Zeitungen in aller Welt, die Förderung von Kooperationen zwischen den Mitgliedsorganisationen. Der WDZ hat seinen Sitz in Paris. Generaldirektor ist Timothy Balding.

www.wan-press.org


Presseartikel:

Wiener Zeitung: Verleger versus Google

Des einen Leid, des anderen Freud: Die Suchmaschine Google zeigt in Echtzeit Kurzzusammenfassungen von Zeitungs-Meldungen - was den Verlegern so nicht gefallen kann. Auch vor Gericht wurde der Kampf schon ausgetragen. Der Weltverband der Zeitungen (World Association of Newspapers) möchte nun technische Barrieren gegen automatisierte Content-Zugriffe errichten. Das "Automated Content Access Protokoll"(ACAP) soll den Suchmaschinen eindeutige Grenzen bei der Nutzung setzen ...

 

 


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